Sonntag, 28. Februar 2010

Jetzt gibt's was an die Ohren!

Auch Ohren wollen geschmückt werden.




Glassteine - in verschiedenen Formen und Farben.



Nehme die Steine, die Perlen in die Hand.
 Lege sie so oder so und dann doch wieder ganz anders zurecht.
 Bis ich das Gefühl habe: so stimmt es.



Habe noch einige Ideen. Leider etwas kostspielige.
 Wollte ich diese verwirklichen, müsste ich meine Ketten und Ohrringe verkaufen, um wenigstens die Materialkosten zu decken.


Aber sind meine Kreationen dafür gut genug??


Sonntag, 21. Februar 2010

488


Vierhundertachtundachtzig Perlen.





Davon vierhundertfünfzig Rocailles.





Nicht zu vergessen - zwei Anhänger für Anfang und Ende.





ROT und ROSA




Gesamtlänge: 90 cm


Mittwoch, 10. Februar 2010

Fertig!

Die Kette für meine Nachbarin ist fertig. Ihr gefällt was ich da fabriziert habe. Sie ist - und das freut mich natürlich - mehr als zufrieden.

Hier nun die Bilder:


 




(Dieses Bambi eignet sich vielleicht nicht unbedingt als Modell - da schon ziemlich ramponiert. Aber immerhin ist es auch schon gute 35 Jahre alt!)


Und was kommt dabei raus, wenn Frau Goldpfote am Wochenende Zeit und Ruhe hat?

Zum Beispiel eine kurze Kette in verschiedenen Brauntönen - oder






eine lange Kette in Türkistönen und goldenen Akzenten.







Weitere Ideen sind bereits in meinem Kopf. Vorher muß ich jedoch im Perlengeschäft meines Vertrauens vorbeischauen.


Freitag, 5. Februar 2010

Auftragsarbeit

Ich kann es kaum glauben - aber ich habe eine Erste Auftragsarbeit.

Eine Nachbarin hat mich gebeten, ihr eine Kette zu fertigen. Der 80. Geburtstag ihrer Mutter soll gefeiert werden und da braucht sie eben noch - passend zu ihrer Festkleidung - ein Schmuckstück.

Also, die Farben sind vorgegeben. Eine gewisse Vorstellung - Seitens meiner Nachbarin - wie die Kette aussehen könnte, gibt es auch.




Nun ist es an mir, diese Vorstellung so gut wie möglich auf Schmuckdraht zu bringen.

Na - dann mal los!!

Bilder von der fertigen Kette werde ich hier natürlich präsentieren. Und wenn vom Material etwas übrig bleibt, werde ich noch passende Ohrhänger dazu "basteln".

Montag, 1. Februar 2010

Rocailles


Ich mag sie - diese Rocailles. In allen Farben - in allen Größen.






Ich hatte eine Idee. Der ich in 4 verschiedenen Ausführungen Ausdruck verlieh.








Alles beginnt mit einem Stück Schmuckdraht.





Und dann wird gefädelt. Geduld ist gefragt.
Aber es entspannt mich unglaublich.


Und für eine Weile gibt es nur noch die Perlen - und den Draht - und die Schmuckzangen - und eine Idee - und mich.



Dienstag, 26. Januar 2010

Panomi

Vor einiger Zeit - bei einem Spaziergang mit meinem Liebsten durch unser beschauliches Städtchen - erblickte ich in einer Seitenstraße ein kleines Lädchen. PANOMI stand auf dem Ladenschild. Auf den ersten Blick sah es wie ein Geschenkeladen aus. Das Schaufenster war mit allerlei schönen, zuweilen etwas kitschig anmutenden Dingen dekoriert. Ein Laden eben, der ganz nach meinem Geschmack ist.





Ich ging also hinein (mein Mann folgte eher widerwillig) und - was soll ich sagen - es kam einer Offenbarung gleich. Ich stand in einem kleinen aber sehr feinem Perlen-Eldorado. Wo hin ich auch sah - Perlen, Anhänger, Schmucksteine in allen Formen, Farben und Materialien.

Meinem Mann entfuhr fast augenblicklich ein gequältes "Oh, nein" (er ahnte bereits, dass wir bzw. ich so schnell dieses Geschäft nicht verlassen würden). Mir entgegen entfuhr ein freudiges "Oh, JAAA!" Nach genau so einem Laden hatte ich doch schon so lange gesucht.



Wie sich bei einem Plausch mit der Inhaberin dieser Perlenoase herausstellte, bietet sie auch Schmuckkurse an. Da habe ich mich natürlich sofort für den Nächsten angemeldet. Letzten Freitag war es dann soweit. In kleiner Runde (insgesamt waren wir sieben Frauen) haben wir bei lecker Tee in Perlen, Anhängern und Schmucksteinen geschwelgt.

Wunderbare neue Ideen und Anregungen habe ich mit nach Hause genommen. Ein Paar davon habe ich bereits umgesetzt - wie ihr auf den Fotos sehen könnt.




Leider geht langsam mein Perlenvorrat zu Ende. Aber nun weiß ich ja, wo ich Nachschub bekomme.

Freitag, 15. Januar 2010

Kannst du bitte ein Baby kriegen?

Eine kleine Geschichte - erlebt gestern Nachmittag hier bei uns Zuhause (begleitet wird diese Geschichte von Bildern neuer Kettenkreationen).


Gestern Nachmittag stand ich in der Küche und machte mir gerade einen Kaffee. Da wurde es im Stockwerk über mir laut. Eine Tür ging auf und ich hörte unseren Großen sagen: "Ich habe dir gesagt, wenn du nervst fliegst du aus meinem Zimmer. Also - raus!" Die Tür schloß sich wieder.



Augenblicklich stampfte ein kleines, blondes Mädchen mit verschränkten Armen und finsterem Gesicht die Treppe herab. Setzte sich an den Esstisch und brummelte vor sich hin. Nun kenne ich unsere Tochter schon ein paar Tage länger. Weiß, das man gut daran tut, sie in solchen Momenten besser in Ruhe zu lassen. Ich nahm also meinen Kaffee, setzte mich auf das Sofa und blättert in der Tageszeitung. Die Minuten verstrichen.

Urplötzlich sprang Tatjana auf und blaffte in meine Richtung: "Kannst du bitte ein Baby bekommen? Ich will eine Schwester!"
Ich: "Wie...??"
Tatjana: "Kannstt-duu-bittee-einn-Babyy-bekommenn-??"

Ich hatte also doch richtig verstanden. Sie fragte nicht ob sie einen Hund haben könnte oder ein neues Spielzeug. Nein, sie wollte eine Schwester.




Ich: "Können schon aber wollen nicht. Also - Nein!!"
Tatjana: "Die Brüder sind so gemein zu mir. Und überhaupt bekomme ich NIE was ich mir wünsche. DAS könntest du doch wohl für mich tun!"
Sprang auf, stampfte die Treppe mit einem noch finsteren Gesicht nach oben und verschwand.
Ich atmete einmal tief durch. Immerhin hat sie "Bitte" gesagt, dachte ich bei mir und konzentrierte mich wieder auf Kaffee und Zeitung (bei drei Kindern schockt einen nicht mehr alles. Eine gewisse Gelassenheit macht sich breit - und das ist gut so!).




Ungefähr 20 Minuten später - mittlerweile gab ich mich der Bügelwäsche hin - ging oben erneut Nicolais Zimmertür auf. Tatjana erschien auf der Treppe, schaute durch das Geländer und trällerte: "Mama, du brauchst doch kein Baby mehr zu bekommen. Geht das noch?"

Ich: " Oh, kann schwierig werden. Aber ich versuche es."

Doch das hörte Tatjana nicht mehr. War sie doch längst wieder im Zimmer ihres Bruders verschwunden.




Und während ich Tatjanas Bluse bügelte dachte ich lächelnd: "Puh, noch mal Glück gehabt."

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