Montag, 23. November 2009

Diamonds are a girl's best friend


Schon vor Wochen habe ich mich bei der Münchner VHS zu einem Kurs mit dem Titel "Bund und rund - Perlen am Band" angemeldet. Letzten Samstag war es nun endlich soweit.


Voller Vorfreude war ich pünktlich um 10:00 h vor Ort und - ich wurde nicht ansatzweise enttäuscht. Ein wirklich gelungener, kreativer Tag. Die Kursleiterin - Frau Heidi Friede - wurde nicht müde Techniken immer wieder zu zeigen und zu erklären, Stilfragen kompetent zu beantworten und viele nützliche Tipps zu geben.


Jede von uns Teilnehmerinnen (wir waren nur zu acht - und das war gut so) wurde individuell beraten. Und wie so oft: wird Kreativität erst einmal angeschubst und sie dann einfach fließen darf - dann kommen (wie in diesem Fall) wunderbare Schmuckstücke dabei heraus.
Auch ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden.


Hier stelle ich euch nun meine drei Kreationen (eigenes Design - nicht nach Vorlage) vor:


Die erste Kette ist vom Materialverbrauch sehr minimalistisch. Aber manchmal gilt eben: weniger ist oft mehr. Neben Stahldraht und S-Verschluss, habe ich nur noch zwei Silberperlen sowie ein großes, elegantes und silbernes Schmuckelement verwendet. Mehr nicht!
Weitere Perlen hätten den edlen Charakter dieser Kette zerstört.







Mein zweites Machwerk ist - sagen wir mal - "ethnomäßig" angehaucht. Verarbeitet habe ich hierfür flache, polierte Scheiben aus Kokosnuss, goldfarbene Perlen ("Stardust") sowie ein größeres, schweres Mittelteil. Aufgefädelt habe ich auf ein braunes, rundes Samtband.




Nun zu Schmuckstück Nr. 3.
Es besteht aus Kette und dazu passenden Ohrringen. Diese Kreation ist mein persönlicher Favorit. Neben Stahldraht, Karabinerverschluss und Klapphaken (Ohrringe) habe ich mir ausgesucht: eine silberne Schnecke, größere blaue Perlen, kleine blaue Rocailles sowie Röhren aus Hämalit.









Das alles - in angenehmer Runde - herzustellen hat unglaublich viel Spaß gemacht. Gerne würde ich am kommenden Samstag am Folgekurs teilnehmen. Aber leider läßt es meine Zeit nicht zu. Doch im Sommer nächsten Jahres finden weitere Kurse statt. Dafür hat Frau Friede mir schon die Termine verraten. Danke dafür.
Ich denke, da werde ich dabei sein.


Und - es ist etwas fertig geworden. Etwas - das mir sehr wichtig ist. Etwas - das mir gut tut. Etwas - das ich so noch nicht hatte. Näheres berichte ich beim nächsten Mal.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Sie hat mich verlassen

Der Einsame.

Einsam irr' ich durch die Gassen,
durch den Regen, durch die Nacht.
Warum hast du mich verlassen,
warum hast du das gemacht?
Nichts bleibt mir, als mich zu graemen!
Gestern sprang ich in den Bach,
um das Leben mir zu nehmen,
doch der Bach war viel zu ?ach.


Einsam irr' ich durch den Regen,
und ganz feucht ist mein Gesicht,
nicht allein des Regens wegen,
nein, davon alleine nicht.
Wo bleibt Tod in schwarzem Kleide?
Wo bleibt Tod und toetet mich?
Oder besser noch: uns beide?
Oder besser: erst mal dich?


- Heinz Erhardt - aus: "Die komischen Deutschen"


Schon seit ein paar Tagen habe ich gemerkt, dass es ihr nicht gut ging. Und dann - gestern Morgen hat sie mich plötzlich und doch unerwartet verlassen.






Sie war es - die ich morgens als erste drückte bzw. ihren ON/OFF-Knopf.
Sie war es - die mich morgens (und auch im laufe des Tages) mit duftenden Kaffee versorgte.

Wie werde ich das Geräusch vermissen, wenn sie Wasser aus dem Tank zog und es durch den Kaffee-Pad drückte.

Dafür danke ich ihr!!

Aber nicht lange werde ich auf all dies verzichten müssen. Eine NEUE ist schon bestellt. Und ich weiß - es ist in ihrem Sinne, dass ich nicht alleine bleibe.

Sonntag, 20. September 2009

Es ist wieder soweit

... Die Regale – in den verschiedensten Geschäften - füllen sich langsam aber sicher mit Lebkuchen aller Art, Adventkalendern usw. Und vor der Tür des Billig-Landens werden Nikolaus-Mützen feil geboten. Wird aber auch Zeit - oder? Schoko-Weihnachtsmänner habe ich zwar noch nicht gesichtet – aber sie lauern sicher schon hinter irgendeinem Regal mühsam von Schoko-Osterhasen zurückgehalten.

Und weil das alles so ist – greife ich zu Nadeln und Wolle und fange an zu stricken (damit will ich nicht sagen, das stricken oder häkeln eine reine Herbst/Winter Beschäftigung wäre).





Nun ist es ja so, dass ich nicht wirklich stricken oder häkeln kann. Leider! Ich bedauere dies zutiefst. Bewundere sehr, was ich bei meinen Steifzügen durch die Bloggerwelt alles so an gestrickten oder gehäkelten Meisterwerken erblicke. Oft begleitet von einem "Ohhh", "Ahhh" oder "Wow"!

Das einzige was ich - sagen wir mal - halbwegs zu Stande bringe, sind (ihr ahnt es bereits) Topflappen. Und zwar nur ganz bestimmte Topflappen. Die Anleitungen hole ich mir von
diesem Blog – den ich übrigens sehr schön finde. Diese Topflappen sind – für mich sehr wichtig – sehr einfach zu stricken, sehen dabei aber nicht 08/15 aus.







Diese Art von Topflappen habe ich schon öfters gestrickt (kann ja auch nichts anderes) und habe sie auch schon präsentiert. Mittlerweile haben sich da schon ein Paar angesammelt. Und wenn ich weiterhin in dem Tempo wie bisher Topflappen fabriziere, kann ich sie alle vielleicht in ein paar Jahren zu einer großen Topflappen-Decke vereinen. Das ist doch auch mal eine Idee und ein Ziel. Oder?



Einschlägige Literatur zum Thema Stricken und Häkeln steht in meinem Bücher-Regal. Da sind Bücher zu finden mit Titeln wie „Die große Strickschule“ oder „Stricken für Dummies „ oder „Einfach Häkeln“ usw. Aber ganz offensichtlich bin ich zu blöd. Zu blöd das geschriebene Wort in schöne Strick- oder Häkelwerke umzusetzen die anderen vielleicht ein "Ohhh", "Ahhh" oder "Wow" entlocken. Merkwürdiger Weise fällt mir das nur beim Stricken und Häkeln so schwer.




Wenn ich allerdings leibhaftige Hilfe hätte – würde ich sicher schneller und besser verstehen. Doch leider habe ich keine Strick- und/oder Häkelfee in der Nähe, die mir zeigen könnte wie es richtig geht. Somit werde ich weiterhin Topflappen stricken. Und während ich das tue, werde ich meinen Gedanken freien Lauf lassen. Mir ausdenken, wie es wäre wenn Menschen in aller Welt (oder sagen wir mal hier in Bayern) meinen Namen hören und automatisch an Topflappen denken müssen. Hach….. – träumen muss erlaubt sein.

Wolle: Catania von Schachenmayr
Nadeln: 2,5

Donnerstag, 3. September 2009

Perlen, Perlen, Perlen

Da bin ich ganz Mädchen: ich liebe Perlen oder besser Rocailles. Am besten in vielen verschiedenen Farben. Matt oder glänzend. Ich mag sie ALLE.






Perlenfiguren - daran wollte ich mich schon seit einiger Zeit versuchen. Nun - ihr ahnt es bereits - jetzt ist es soweit. Ich präsentiere euch meine ersten Perlenfiguren.








Sie sind noch nicht perfekt. Und noch sind sie nicht plastisch sondern nur flach gearbeitet. Aber die nächste Schwierigkeitsstufe wird demnächst in Angriff genommen.


Hier kommen Mobby (der Wal), Robbie (die Robbe) und Tobby (das Seepferdchen) noch einmal Solo (bei der Namensgebung hat mein Einfallsreichtum wieder voll zugeschlagen ;-).








Mir hat es viel Spaß gemacht diese Figuren entstehen zu lassen. Auch wenn es mitunter ein Geduldspiel war.



Außer Rocailles (im Durchmesser 2,6 mm)







habe ich noch Silberdraht sowie eine Schmuckzange benötigt.




Die Anleitungen zu diesen Figuren habe ich dem Buch "Einfache Perlenfiguren" von Sabine Koch, erschienen im Frechverlag, entnommen.

Samstag, 29. August 2009

Was Sterne denken



Am Montag waren wir am Pilsensee. Das Wetter war einfach wunderbar.








Nach einer Abkühlung in selbigen, ging es hinauf zum Schloss Seefeld.








Und nach der ganzen Anstrengung (erst baden dann laufen) ging es unserem Aljoscha so:








Da half nur die Aussicht auf kühle Getränke und etwas gutes zu essen. Beides gab es in vortrefflicher Umgebung hier:









Nach dem wir gut gegessen und getrunken hatten, war es Zeit nach Hause zu fahren. Mittlerweile war es ganz dunkel geworden. Und - auch wenn es am Tag noch sehr heiß war - nun wurde es empfindlich kühl. Wir stiegen also alle ins Auto und fuhren los. Tatjana schaute aus dem Fenster und betrachtete den Sternenhimmel. Zwischen ihr und ihrem Vater entspann sich folgender Dialog:


Tatjana: Oh, dieser schöne Sternenhimmel. Siehst du ihn auch Papa?
Papa: Hm? Ja, klar. Seh ich auch.

Tatjana: Schau mal - der Mond. Der ist ja nur halb. Wo ist denn die andere Hälfte? Ach so, ich glaube die ist wo anders arbeiten. Oder - macht Ferien.

Papa: Was ist den die Arbeit vom Mond?

Tatjana: Paaaapaa - weißt du das denn nicht? Natürlich leuchten.

Papa: Ja klar - ist ja logisch.

Tatjana: Papa - wusstest du das ich jede einzelne Spitze bei einem Stern erkennen kann? Kannst du das auch?

Papa: Nein, wusste ich nicht und nein, kann ich nicht.

Tatjana: Weißt du, Papa, warum die Sterne am Tag nicht zu sehen sind?

Papa: Weißt du es denn?

Tatjana: Die Sterne denken sich - nö, am Tag lassen wir uns nicht sehen. Wir müssen uns ja auch mal ausruhen. Damit wir am Abend wieder leuchten können. Dann haben die Menschen mal was schönes zum anschauen. Das denken die - glaube ich.

Papa: Da kannst du schon recht haben. Ist ja auch anstrengend so die ganze Nacht zu leuchten.

Tatjana: Ach Papa, ich finde die Sterne so schön. Und ich bin vom vielen gucken schon ganz müde. Ich freue mich schon auf mein Bett. Da ist es immer sooo kuschlig. Und bevor ich schlafe, schaue ich nochmal zu den Sternen und wünsche ihnen schöne Träume. Papa? Paaapaa!

Papa: Ja - hier. Was ist denn?

Tatjana: Glaubst du Sterne können träumen?

Papa: Vielleicht. Sie können ja auch denken - sagt du.

Tatjana: Ach Papa - du kannst dir einfach nix vorstellen.

Papa: Moment mal - klar kann ich mir was vorstellen. Aber nun bin ich ziemlich satt und ziemlich müde. Da wird's mit dem Vorstellen schwierig.

Tatjana: Bei mir nicht!! Ich glaube, der halbe Mond mag uns.

Papa: Wie kommst du drauf?

Tatjana: Weil er uns die ganze Zeit hinter her kommt. Ach schau - und die Sterne auch.



Wie schnell die Zeit vergeht - wenn man eine Geschichten erzählende Tatjana im Auto hat. Mittlerweile sind wir zu Hause angekommen. Alle machen sich schnell bettfertig. Ein langer, schöner Tag geht zu Ende. Und ich - ich freue mich über diese wunderbare, kindliche, zuweilen philosophisch anmutende Phantasie von Tatjana.

Freitag, 14. August 2009

Kuriositäten



Wolltet ihr immer schon mal wissen

Wie viele Kalorien man zu sich nimmt, wenn man eine Briefmarke anleckt?

Oder

Wie lange es dauert, um ein Straußenei hartzukochen ?

Oder

Wie lange der Orgasmus bei einem Schwein dauert?


Vielleicht wäre es euch auch wichtig zu wissen


Was in Florida unter Wasser verboten ist?

Oder

Wovor Napoleon Angst hatte?


Wenn ihr diese oder andere „wissenswerte“ Informationen braucht – dann schaut doch mal hier vorbei.


Euch allen ein wunderbares, erholsames und sonnenreiches Wochenende.

Mittwoch, 12. August 2009

Die Spannung steigt...



...ins unermäßliche.



Die Gewinnerin der Halsketten-Verlosung seht fest!




Drei Papierstreifen - mit Namen der möglichen Gewinner.






Drei Papierstreifen - mit Namen der "freiwilligen" Verlosungshelfer.






Gefaltete Papierstreifen mit Namen der Teilnehmerinnen an Verlosungshelfer ausgeteilt. Diese tauschen noch rege untereinander.






Gefaltete Papierstreifen mit Namen der Verlosungshelfer in Schachtel. Mutter von Verlosungshelfer zieht einen gefalteten Papierstreifen mit Namen von Verlosungshelfer aus Schachtel.




Gezogen wurde:





Nicolai zeigt nun welcher Name auf seinem Papierstreifen steht.






Herzlichen Glückwunsch liebe Ninifee!!!





Belohnung für "freiwillige" Verlosungshelfer.
Immerhin haben sie ihre kostbare (Ferien-) Zeit zur Verfügung gestellt.





Vielen Dank liebste rosa p., mitten-ins-herz und ninifee für eure Teilnahme.




Liebe Rike, liebe Anita nicht traurig sein. Für euch habe ich jeweils einen klitzekleinen Trostpreis.




Wer von euch nun Armband oder Schlüsselanhänger bekommt?

Laßt euch überraschen.
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