Mittwoch, 25. Juni 2008

Sie ist angekommen!


Gestern bekomme ich ein Päckchen.





Ich öffne es und ziehe vorsichtig hervor was drin steckt.







Und - ich freue mich. Sie ist angekommen! Die Tasche, die ich bei Doro erworben habe. Ich hole sie ganz aus ihrer Verpackung und muß feststellen....







...sie ist in natura noch viel schöner. Mein Dank gilt Doro ! Hat alles wunderbar und schnell funktioniert. Wollt ihr noch mehr sehen?


Sie ist schon jetzt ein Lieblingsstück. Und wird mich begleiten - auch in meinen nächsten Urlaub (Rike ich komme mit Tasche!).

Dienstag, 24. Juni 2008

Award und eine kleine Geschichte


Gestern habe ich einen Award erhalten. Nein, ich habe nicht vergessen ihn weiterzureichen. Habe mir nur überlegen müssen, wenn ich damit beglücke. Nun, im Grunde gibt es für mich nur eine, die ihn noch nicht hat aber sehr wohl verdient. Und darum reiche ich diesen Award


an Eles kleine Wunderwelt weiter. Eles Stickerein sind allesamt kleine Wunder (unvergessen ihre Berta). Davor ziehe ich meinen Hut. Aber nicht nur deswegen schaue ich immer wieder gerne bei ihr vorbei. Es ist einfach schön bei ihr. Und die Anzahl der Kommentare zu ihren Posts zeigt mir, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe. Also, liebste Ele, weiter so. Du bist eine echte Bereicherung.

Nun möchte ich euch noch eine kleine Geschichte erzählen. Etwas zum Schmunzeln.

Vielleicht ist es bei euch ja auch so. Jede Familie hat auch ihre eigene Sprache. Hin und wieder zumindest. Das können Worte sein oder auch ganze Sätze. Man verbindet spezielle Situationen mit diesen Worten und Sätzen. Daher verstehen Außenstehende oft nicht was gemeint ist. Aber jeder aus der Familie weiß, was los ist. Bei uns ist das z. B. das schlichte Wort: Mahlzeit. Ich habe mal vor längerer Zeit "Mahlzeit" ins Telefon gerufen als es klingelte und ich abnahm. Das war der Brüller schlechthin bei uns. Seitdem sagt - zumindest mein Mann -nicht mehr "Hallo" wenn er Abends nach Hause kommt sondern "Mahlzeit". Oder wenn das Telefon klingelt sagt er: "Geh du ran und machs noch einmal."

Bei unseren Söhnen stehen die Geschichten von Asterix und Co,. hoch im Kurs. Lange ist das schon so. Kommt von meinem Mann, der auch heute noch gerne zwischendurch mal ein Asterix-Heft liest. Er ist es auch, der behauptet, das es zu fast jeder Lebenssituation eine passende Stelle in irgendeinem Asterix gibt. Wenn wundert es da, das unsere Jungs z. B. zu "Mirácoli" "Miraculix"sagen?

Nun rief mich gestern meine Mutter an. Es entwickelte sich folgendes Gespräch:

Mama: "Und, hat's deiner Familie beim Zelten gefallen?"

ich: "Ja, sehr."

Mama: "Was haben sie den überhaupt gegessen. Hat F. gekocht oder sind sie essen gegangen?

ich: "Nee, sie haben sich selbst verköstigt. Hatten Miraculix dabei".

Kurze Pause

Mama: "Hä?"

ich: "Mi - ra - cu -lix. Das geht schnell und schmeckt jedem".

Mama: "So....?

Ich erzählte dann munter weiter bis ich deutlich den Eindruck habe, das meine Mutter nicht mehr ganz bei der Sache ist.

ich: "Sag mal, hörst du mir eigentlich zu?"

Mama: "Also wenn ich ehrlich bin - ich überlege die ganze Zeit was Miraculix ist".

ich: "Na, Mama, du wirst wohl wissen was Miraculix ist!? Das kennt doch jeder."

Mama: "Nein, ich glaube das kenne ich nicht. Was soll das denn sein".

ich: "Das glaube ich dir nicht. Du kennst doch Miraculix! Nudeln, Sauce... erinnerst du dich?"

Mama: "Ach so? Aber heißt das nicht irgendwie anders?"

Nun überlege ich! Und mir wird schlagartig klar was mir da passiert ist. Nach viel Gelächter meiner Seits, kläre ich meine Mutter auf. Nun ist auch sie zumindest in ein Geheimnis unserer Sprache eingeweiht.

Montag, 23. Juni 2008

Randgruppen und freies Wochenende



Zuerst will ich mich für diesen Award bedanken. Kommt von Rosa P.. Ich freue mich sehr. Fühle mich geehrt, gerührt und bin recht verlegen. Danke dafür - liebste Rike.




Nun zum Thema: die RANDGRUPPE.

Auf meinen Rundgängen durch die Bloggerwelt treffe ich immer wieder auf ihn - den PUNKT. Immer häufiger treffe ich ihn an. In groß, in klein, in allen Farben. Versteht mich nicht falsch. Auch ich kann mich dem Reiz des Punktes nicht entziehen. Kommt er doch so lieb und vor allem so rund daher.

Nun frage ich mich: "Und was ist mit den Anderen?" Die "Anderen" sind zum Beispiel die STREIFEN. Und weil ich so wenig Streifen sehe, erkläre ich den Streifen zur Randgruppe. Weil kaum beachtet. Und um Randgruppen muß man sich kümmern. Darum hier ein Post ganz für den STREIFEN. Ich habe Kaffeebecher mit Streifen. Und ganz ehrlich: normaler Weise wäre ich nie auf die Idee gekommen meine Kaffeebecher herzuzeigen. Aber in diesem besonderen Fall mache ich eine Ausnahme.








Auch mit Inhalt macht der gestreifte Becher eine äußerst gute Figur.




Ich persönlich mag den Streifen so gern weil er - längs getragen - ein Figurschmeichler ist.

Bin ich jemandem zu Nahe getreten? Ich hoffe nicht - weil das war ganz und gar nicht meine Absicht. Und wer Punkte liebt soll dies selbstverständlich auch weiterhin tun. (er - der Punkt - ist ja auch wirklich schön). Aber bitte vergesst den Streifen nicht. :-)



Am Wochenende war ich unverhofft alleine zu Hause. Mein Mann ist mit den Kindern zum Zelten an den Riegsee gefahren. Mit Schlauchboot und Mirácoli.








Damit mir nicht langweilig wird hat der Herr Postbote mir dies gebracht:

Habe es schon versucht. Das Flechten mit 20 Fäden. Habe es auch schon dreimal wieder aufgemacht - weil Fehler im Geflecht. Aber - ich gebe nicht auf.


Mittwoch, 18. Juni 2008

Blumige Impressionen aus meinem Garten


Wenn Blumen, gleichgültig welcher Farben und Formen, zusammenstehen, kann niemals ein Bild der Disharmonie entstehen.

- Vincent van Gogh, (1853 - 1890), holländischer Maler und Grafiker -




Freue mich so - hier scheint endlich wieder die Sonne. Hoffe auch bei euch. Wo immer ihr gerade seit.

Sonntag, 15. Juni 2008

Und noch ein Geburtstag



Unsere Stadt feiert 850. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch. Natürlich muß solch ein Geburtstag gebührend gefeiert werden. In der Stadt daher viel Trubel.

Auch die Bäckerei Rischart feiert zum 125. mal Geburtstag. Aus diesem Anlass hat man sich vorgenommen die größte Torte der Welt - bestehend aus 850 (!) Einzeltorten - herzustellen.

Dazu wurden 250 Kinder der Lukas-Schule München eingeladen diese 850 Torten zu verzieren. Unser Sohn A. war auch dabei.


Einige Tage vor diesem Termin haben 20 Konditoren die Rohlinge der Torte gebacken. In 10 verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Die fertig verzierten Torten wurden auf einer Ètagère von oben nach unten aufgestapelt. Die Torte wurde 3,30 Meter hoch bei einem Gewicht von ca. 920 kg. Ein Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde ist bereits angemeldet.



Das Gesamtkunstwerk - bzw. eine kleinere Ausgabe davon (die Originaltorte konnte aufgrund ihrer Größe nicht bewegt werden) - wurde dann der Stadt München - vertreten durch Frau Weishäupl - als Geschenk überreicht.

Die Kinder hatten viel Spaß, konnten sie ihrer Fantasie - beim verzieren der Einzeltorten - doch freien Lauf lassen.

Aber natürlich waren nicht nur die Bäcker und Konditoren an diesem Tag unterwegs. Es gab noch viele andere Menschen die ihr Handwerk vorstellten.



"Das war ein ganz toller Tag. Aber jetzt bin ich einfach nur noch müde", sagt A. und geht ins Bett.



Donnerstag, 12. Juni 2008

JUST FOR YOU

Happy Birthday lieber Bruder!




Man ist geduckt, geschockt, verwirrt und merkt,
daß man s c h o n einundfünfzig wird.
Man schaut die andern an - mit List,
stellt fest, daß man e r s t einundfünfzig ist.

- © Armin Halle, (*1936) -


Gerne hätte ich dir natürlich persönlich gratuliert. Aber leider bist du nicht hier und ich habe es nicht geschafft mal eben bei dir in Neu Delhi vorbei zuschauen.

Daher dieser Post für dich ganz allein (wenn man von den ca. 6.985.342 Anderen absieht die hier - natürlich täglich - reinschauen um sich meine kreativen und geistigen Ergüsse anzuschauen).

Nun, was wünscht man jemanden der 51 (!) wird - die Zahl mußte einfach nochmal erwähnt werden -?

Natürlich Gesundheit und Gesundheit. Aber auch Freude, Zuversicht, Zufriedenheit, Erfolg, Liebe, Verständis, Humor und Gelassenheit bei allem was du tust.


Da du ja nun schon eine ganze Weile in Indien bist, dachte ich mir, das ein indischer Gott deinen weiteren Lebensweg beschützen sollte.

Ganesha ist dafür wohl der Richtige. Denn immerhin ist er eine der beliebtesten Formen des Göttlichen im Hinduismus. Er wird angebetet, wenn man Glück für den Weg oder eine Unternehmung braucht, er steht für Beginn und Veränderung, verbunden mit Schutz und Gelassenheit, er verkörpert Weisheit und Intelligenz. Zu seinen Angelegenheiten gehören die Poesie, Musik und Tanz und er ist der Herr über die Wissenschaften. Die meisten Kaufleute betrachten ihn als ihren Schutzherrn. Eine Statue des Ganesha im Haus verheißt Glück. (Bild und Infos zu Ganesha stammen von hier).




Ich und all die Anderen die dich lieben,
die dich mögen und die dich schätzen
- aber jetzt nicht bei dir sein können -
denken an dich.
Fühle dich umarmt.

Deine Schwester

Montag, 9. Juni 2008

Kumihimo die zweite


So, ihr Lieben, nun komme ich endlich dazu die Schlüsselanhänger zu präsentieren.









Die Anregung zu diesen Anhängern habe ich aus dem Buch Fashion-Bänder, geflochten mit Musterschablone "Nejiri Hira Gumi".






Und weil mir das Flechten soviel Spaß gemacht hat, habe ich auch noch eine schmucke Kette entstehen lassen.



Dafür habe ich die Musterschablone "Yatsu Kongo" verwendet.

Was mich bei Kumihimo so fasziniert ist die Tatsache: würde ich einen Kumihimo-Meister aus längst vergangenen Zeiten treffen, und ihn bitten mir z. B. ein Armband im Muster Yatsu Kongo zu flechten, so würde es genauso aussehen wie mein Kettenband (nur perfekter geflochten).

Für weitere Schlüsselanhänger (für die Übung sind sie einfach ideal und zudem auch recht schnell fertig) habe ich mir schon neue Farbkombinationen überlegt. Und im Posamenten-Shop (eine Empfehlung von Ellen) habe ich mir bereits Knöpfe und andere schöne Dinge zum verzieren bestellt.

Montag, 2. Juni 2008

Schlafen - so schön!

Das Gesicht eines Schlafenden hat bisweilen etwas besonders Rührendes, Zauberhaftes an sich…
(Alexander Iwanowitsch Herzen, (1812 - 1870), russischer revolutionärer Schriftsteller und Publizist)


Aber was kann man auch anderes machen, wenn der Kindergarten schon so anstrengend war? Und die Hitze - macht auch so schlapp. Da bleibt einem doch nur, sich ein Lager aus Gartenmöbelkissen unter dem Bücherregal zu bauen. Und wenn dann die Augen schwer werden...

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